Kategoriearchiv - Grundrechte

Medizinische Tatsachen über das Maskentragen von Kindern über längere Zeiträume

Für Erwachsene und berufstätige Menschen gibt es gesetzliche und arbeitsschutzrechtliche Vorschriften über den Gebrauch von Masken.

Bei Kindern gibt es das nicht.

Daher verfahren die Schulen, Schulämter und Kultusministerien mit den Kindern, als wüssten sie nichts über die Forschungsergebnisse und den sorgfältigen Umgang mit Masken.

Kinder können sich nicht wehren und werden mit den Masken in gesundheitliche Gefahr gebracht.

Es folgt eine kurze Begründung, die nicht vollständig ist und hoffentlich demnächst durch ein toxikologisches oder pulmologisches Gutachten näher dargelegt wird.

Wir kommen nicht lange ohne Atem und damit Sauerstoffversorgung aus.

Atemnot und Sauerstoffmangel sind existentielle Bedrohungen und tun nicht gut,
Kinder befinden sich in der Entwicklung und haben weder das Lungenvolumen noch die Kraft den Atemwiderstand länger zu überwinden.

Das heißt, das Maskentragen ist für Kinder ein körperliches Problem.

Die Maske setzt dem Atem einen Widerstand entgegen und damit wird der Sauerstoffaustausch reduziert.
Es wird immer wieder eine Menge des ausgeatmeten CO2 eingeatmet.
Das CO2 wird somit nicht ausreichend ausgeatmet.
Der Gasaustausch in der Lunge findet nicht vollständig statt.
Es reichert sich mehr und mehr CO2 an.
Es kommt zur Übersäuerung im Stoffwechsel, CO2 gelangt ins Blut.
Nur wenn immer wieder genügend Sauerstoff durch freies Atmen ausgetauscht werden kann, kann die schleichende CO2 „Vergiftung“ ausgeglichen werden.

Die Schulen achten nicht auf folgende Symptome, die auf eine zu hohe CO2-Anreicherung im Blut hindeuten können, die allerdings in den Sicherheitsdatenblättern für Arbeitnehmer aufgeführt sind:

  • Kopfschmerzen
  • Schwindelgefühle
  • Konzentrationsschwächen
  • Merkfähigkeitsprobleme
  • Mittägliche Müdigkeit und Antriebslosigkeit
  • Ohrensausen
  • Erhöhte Atem- und Pulsfrequenz
  • Erhöhte Tiefenatmung
  • Erhöhter Adrenalinspiegel
  • usw.

Ältere Menschen und Kinder haben nicht die Atemmuskulatur, um gegen den Widerstand der Maske, die erhöhte Konzentration von CO2 auszuatmen.

Das ist eine laienhafte Darstellung, die nur auf die in der breiten Öffentlichkeit ignorierten Probleme des Maskentragens hinweisen soll.

Die Hinweise des Kollegen Fischer aus Hanau über die Verpflichtung der Schulen, diese Fakten zu beachten, wurden glaublich mit dem Kommentar der Coronagegnerei bedacht.

Herr Kollege Fischer zeigte die Haftung der Lehrer auf. Ich verweise auf die Veröffentlichung dieses Schreiben auf unserer Seite.

https://verfassungsblog.de/maskenpflicht-an-schulen-und-grundrechte-der-kinder/

Angst

Es ist eine Tatsache, dass bisher kreuzbrave Bürger durch Demonstrationen, Attestfragen, Erkrankungen und Einkäufe in das Visier von Polizei und Staatsanwaltschaften gelangten und plötzlich Kontakt zu diesen Institutionen haben, situationsbedingt, aber durchaus emotional neu.

Wenn etwas emotional neu ist, dann muß man sich damit beschäftigen.

Ein Mandant berichtete, dass er eine Strafanzeige gegen Herrn Ministerpräsidenten Dr. Söder erstattete, weil ihn die Maskenzwänge und die Lage der Kinder in den Schulen zur Überzeugung brachten, hier müsse der Staat eingreifen und solche Übergriffe und Verletzungen beenden.

Er bekundete weiter , er habe abends in seiner abgelegenen Endstraße einen Einsatzwagen der Polizei wahrgenommen, der eine Weile vor seinem Haus stand und wieder wegfuhr. Der Mandant wähnte sich beeindruckt von dieser Präsenz. Er ordnete dies auch unter der Staatsschutzmacht ein, was ihm Angst mache und ihn an die Erzählungen seines Großvaters aus der DDR erinnere.

Es änderte sich etwas an seinem Geborgenheitsgefühl.

Aus Berichten von anderen Bürgern hört man von plötzlichen Haus-, Körper-, Fahrzeug- und Taschendurchsuchungen, die äußerst ungewöhnlich und emotional überbordend empfunden werden.

Angst kommt auf.

Horst Eberhard Richter beschreibt, dass erst die heutige Generation die Sprachlosigkeit der Nazizeit formulieren kann, weil eine solche Hemmung und Lähmung durch Verfolgung entstanden ist.

Daher erklärt sich das Bedürfnis von älteren Mitbürgern, die Demomikrofone in die Hand zu nehmen und die Ängste über die jetzt erlebte Situation zu formulieren, die bereits eine Generation früher entstanden sind.

Das kommt jetzt aktuell durch diese Anläße zur Sprache.
Es hat den Anschein, als ob diese Bedrohung und Verunsicherung von der älteren Generation verdrängt wurde, weil kein Raum für die Klärung bestand und diese nicht erlaubt war, weil sofort Sanktionen erfolgen konnten.

Es hat den Anschein, dass bei den Demonstrationen der Omis in München diese Bedürfnisse nach Information über die Erlebnisse in der Nazizeit nicht gerne gesehen sind und deshalb geahndet werden oder die Omis Gefahr laufen, in das Visier der Ordnungsmacht zu gelangen.

Mir berichtete ein Kollege von einem entsprechenden Vorgehen der Polizei gegen eine alten Dame, die bei einer Demonstration kurz ins Mikrofon sprach und dabei zur Vorsicht vor totalitären Tendenzen mahnen wollte und dies demonstrativ warnend auch durch Heben des Armes darstellte, verhaftet wurde. Dies Dame ist wohl betagt und war an ein Sauerstoffgerät angeschlossen. Es lag ihr wohl fern sich diesen Symbolen der Diktatur freundlich anzuschließen, aus Ihrer Rede ergab sich das genaue Gegenteil.

Ein Psychologe erklärt dieses Vorgehen mit einer greifbaren Angstmache und der gewollten Entmutigung, die wichtigen Besorgnisse und Gedanken zur Sprache und in die Welt zu bringen.

Kinder und Masken

Ich berichte.

Die folgenden körperlichen Beschwerden durch das Maskentragen bei Kindern habe ich von mehreren Fachärzten überprüfen lassen und kann sozusagen authorisiert diese medizinische Behauptung veröffentlichen unter allen Vorbehalten, da ich keine Fachkompetenz aufweise. Jedenfalls reicht es aus, mir auszumalen, was diese Zustände bei den so duldsamen Kindern in der Schule alles auslösen kann und was sie mit sich selbst ausmachen.

In den Elternhäusern, den Opas und Omas, den Lehrern scheint das Interesse an dem Wohlergehen hinter der Maske eher weniger ausgeprägt zu sein. Meine Rückfragen bei verschiedenen Kindern verschiedener Altersgruppen ergaben keine Besorgnis der Sorgeverpflichteten. Die Lehrer scheinen eher pflichtbewußt es gar nicht wissen zu wollen, was da los ist.

Entschuldigend ist zu sagen, dass es keine repräsentative Untersuchung über die Kohlendioxidkonzentration bei Kindern gibt, weil das Thema erst ein paar Monate leidet und mit ihm die Kinder.

Zusammenfassend habe ich verstanden und das wurde mir von einem Pulmologen bestätigt, dass die Versäuerung des Blutes und der Gewebe durch die Kohlendioxidanreicherung im Blut bei den Kindern mit vermehrtem Sauerstoffbedarf und geringem Lungenvolumen zu einer massiven Streßreaktion des Körpers mit Beteiligung aller Organe ( vorallem der Niere ) führt und es kein Wunder ist, wenn die Kinder mittag “ platt “ sind, heulen, unmotiviert keine Lust haben und ein extremes Schlafbedürfnis.

Hinzukommt, dass freies Herumtollen und viele Freizeitaktiviäten immer noch verboten sind. Die Kinder sind diejenigen, die nach Aussagen von Prof. Klundt im September 2020 vor der Kinderkommission des Bundestages ausgeschlossen und unbeachtet blieben und bis heute bleiben.

Keinen rührt das an. Nach den massiven Beeinträchtigungen des Maskentragens bis zu 7-8 Stunden mit Busfahrt fällt keinem etwas auf, ist alles in Ordnung, die Lehrer sehen sich nicht veranlaßt eine Möglichkeit der eigenen Strafbarkeit abzuklären.

Die Familiengerichte schweigen, obwohl nach § 1666 BGB jeder Bürger die Möglichkeit hat die Anregungen zum Abstellen der o.g. Mißstände abzugeben, noch nicht einmal anzuzeigen. Aber für die Eltern gibt es Möglichkeiten das wenigstens abzuklären durch eine Untersuchung oder ein gerichtliches Verfahren.


Fragen und Behauptungen:

Die Gefahrerforscher

Von der Praxis und den Konsequenzen der Wirkkraft des Gesundheitsamtes auf die Kinderseele in Quarantäne.

Ein Drama

Es geht in diesem Beitrag um eigene Erfahrungen mit Gesundheitsämtern seit Ausbruch der Pandemie nationaler Tragweite im Sinne des § 5 des Infektionsschutzgesetzes und der Feststellung durch den Bundestag, dessen Beschlußlage auch schon in die Jahre kommt und an und für sich immer wieder geprüft werden muß.

Das Gesundheitsamt ist als medizinische Polizei vorallem in Süddeutschland bereits in den Jahren ab 1786 eingerichtet worden. Es hat als Wissensverwaltung über Infektionen auch und zunächst die Aufgabe der Gefahrenvorsorge aber auch der Gefahrenerforschung durch Infektionsermittlung nach §§ 25 Infektionsschutzgesetz.

Gesundheitsämter müssen z.B. den Schulen Vorgaben machen Infektionen oder Erkrankungen zu erforschen und zumelden. Das heißt der zuständige Amtsarzt hat die allumfassende Verantwortung für die Schicksale der sogenannten PCR-Fälle d.h. der Kinder in den Schulen. So weit so gut.

Nun muß man wissen, dass die Gesundheitsämter bis Jan. 2020 offiziell keine tragende Rolle in unserer Gesellschaft spielten und wohl dementsprechend bei der Auswahl des Amtsatzes keine Spitzenkriterien über Führungsqualität oder Entscheidungsfähigkeit im Katastrophenfall verlangt wurde. Man schaue sich das filmische Drama in dem Film „Pest“ an, um zu sehen, wie dort herumgehampelt wurde als es um Verantwortung und Entscheidung nach dem Infektionsschutzgesetzes ging.

Das änderte sich aber schlagartig. Plötzlich wurden aus den alten Gäulen in den staatlichen Ställen der Gesundheitsämter Reitpferde, die Spitzenleistungen erbringen sollten … ironisch aber durchaus pädagogisch wertvoll als Illustration das Geschehens darzustellen und die verheerenden Wirkungen, die damit jeden Tag wohl verbunden scheinen.

Fall: ein Bub besucht 1 Stunde eine Klasse in einer Schule, ein anderer Bub sitzt irgendwo – fest steht weit entfernt – wird nach 10 Minuten aus der Klasse geholt und stellt sich später als ein postiv getesteter Schüler dar. Wir wissen spätenstens durch die Mitteilung der Bayerischen Staatsregierung vom 29.12.2020 unter dem Aktenzeichen G 54 r G 8390 2020-4347-2, „dass ein positiver PCR-Test zum Nachweis von SARS CoV2 RT-PCR Befund keine abschließende Aussage zur Ansteckungsfähigkeit erlaubt.

D.h. der PCR-Test ist keine valide Grundlage zu sagen, dass der positiv getestete Schüler eine Infektion hat oder infektiös ist.

Würde das Gesundheitsamt jetzt rechtmäßig handeln, müßte man durch geeignete Maßnahmen ermitteln per Anzucht eines vermehrungsfähigen Virus im Sinne des § 2 Infektionsschutzgesetz , ob es sich um Grippevirus, Rhino oder was auch immer handelt, um eine Infektion oder Erkrankung überhaupt festzustellen. Es gehört zu den politischen Phänomenen der Zeit zu wissen, dass der PCR-Test keine Grundlage für Incidenzen ist, diese aber trotzdem jeden Tag hochgerechnet, mit der Bevölkerungszahl und dann veröffentlicht werden, um eine Gefahrenlage darzustellen, die nach § 2 Infektiosschutzgesetz gar nicht bestehen kann, weil die labortechnischen Voraussetzungen nicht ermittelt sind. Trotzdem glaubt jeder, dass wir in einer hohen Gefahrenlage uns überall infizieren können. Das mag sein, aber dann bitte auf der Basis einer wissenschaftlich zuverlässigen Grundlage möge dies behauptet werden.

Auf jeden Fall wurde der Besucherbub als unmittelbare Kontaktperson durch die Schule unter Bezugnahme auf das Gesundheitsamt für 2 Wochen in Quarantäne gesteckt in einer 3 Zimmerwohnung ohne Garten Balkon und in einem Hochhaus. Was wirklich passiert war, dass kein Kontakt bestand, sondern nur eine vage aerosole mögliche kurzfristige mit Masken verhangene Begegnung von Viren stattgefunden haben könnte .

Auf die sofortige Nachricht der Eltern an die Schule begann das Drama, weil dort ein externer Hygienebeauftragter saß, der 50 Kilometer weiter entfernt mal anrief und meinte die Infektion sei in einer Klasse 4 geschehen. Die Eltern meinten in der Klasse 1. Dem Gesundheitsamt lagen die widersprüchlichen Mitteilungen vor, auch die Frage des Kontaktes wurde widersprüchlich dargestellt und verblieb so, weil das Gesundheitsamt das nicht aufklärte, obwohl es hierzu berufen ist seine primäre Pflicht gewesen wäre.

Durch anwaltliche Akteneinsicht stellte sich die Unfähigkeit und Trägheit sowohl auf der Seite der Schule als auch beim Gesundheitsamt heraus, dass kein Anlaß für ein Infektionsgeschehen vorgelegten haben kann, solange man den Sachverhalt nicht aufklärt. Der Sachverhalt war wirr, widersprüchlich und falsch. Zunächst ärgerte man sich im Gesundheitsamt, dass ein Anwalt sich einmischte. Der Anruf bei dem Amtsarzt ergab, konfrontiert mit der Forderung, dass es nie und nachweislich nach der aktuellen und dann wahren Mitteilung der Schule zu einem infektionsrechtlich beachtlichen Kontakt gekommen ist. Ein relevanter Kontakt heißt

Face-to-Face für 15 Minuten. Es ist anzunehmen, dass das Gesundheitsamt sich der Freiheitsberaubung eines Kindes schuldig gemacht haben könnte. Jeder vernünftige Mensch erwartet nun Verantwortungsübernahme und sofortige Aufklärung, nicht so bei diesem Amtsarzt.

Man sagte folgendes: „Wenn wir eine Entscheidung getroffen haben, dann bleiben wir dabei und “ lieber ein wenig mehr Quarantäne als zu wenig“.

Das ist gesetzeswidrig, unfähig, es verstößt gegen jedes Menschenrecht. Die Verfasserin meinte, dass dies ein sofortiges Entlassungsgrund darstellt und der Amtsarzt als Fehlbesetzung in die Geschichte des Landkreises eingehen sollte.

Dieser Amtsarzt war nicht in der Lage zur Selbstkritik und zeigte auch keinen Mut gegenüber seinen Mitarbeitern, die im Callcenter teils mit wohl ungelernten Studenten mit fehlenden Kenntnissen arbeiten. Es muß wohl so sein, weil ich noch nie erlebt habe, dass die Mitteilungen von einem Arzt oder qualifizierten Mitarbeiter des Gesundheitsamtes stammten, sondern immer nur von einem Team, das wohl vorgelagert die Massenarbeit erledigen soll. Daher sollte man auch telefonisch nie mit diesem CallcenterMitarbeiter reden, sondern immer einen Arzt aus dem Gesundheitsamt als Ansprechpartner wählen.

Der Fall zeigt, bei jeder Quarantäneanordnung muß geprüft werde, ob die Anordnung den Tatsachen entspricht, ob sie wirklich vom Gesundheitsamt kommt als Verwaltungsakt mit Rechtsbehelfsbelehrung oder von einem Studenten aus dem Hilfsteam „Corona“.

Dann soll und muß man per Akteneinsicht sofort die Grundlage der Freiheitseinschränkung püfen und den Amtsarzt zur Überprüfung veranlassen. Im Falle, wie im vorigen, muß ein Eilvefahren beim Verwaltungsgericht oder eine persönliche Klärung sofort herbeigführt werden.

Auch die anschließende Testung durch den PCR-Test, um aus der Quarantäne herauszukommen muß angegriffen werden, weil dieser kein rechtmäßiges Mittel ist um die Ansteckungsgefahr zu beurteilen.

Ich kann nur sagen, dass ich noch nie eine vernünftige und verantwortliche Vorgehensweise der Gesundheitsämter erleben durfte und ich entsetzt bin über diese fahrlässige Umgang mit Kindern. Es wäre durchaus zu überlegen einen Antrag an das Familiengericht zu stellen nach § 1666 BGB überprüfen zu lassen, ob sowohl bei den Schulen als auch bei den Gesundheitsämtern eine gerichtliche Überprüfung angezeigt ist im tatsächlichen Umgang mit den Kindern und deren Eltern, die regelmäßig hilflos dieser Mischung aus Ignoranz und Selbstherrlichkeit ausgeliefert sind.

Ob die Staatsanwaltschaften die Freiheitsberaubung bearbeiten weiß ich nicht.

Die heilige Kuh der Demokratie

Das Demonstrations- und Versammlungsrecht

Wir haben für euch einen Leitfaden erstellt, der euch über eure Rechtsgrundlagen aufklärt und eine mögliche Verhaltensweise vermittelt. Dies ist keinesfalls eine Anweisung, sondern unsere Meinung, eine Möglichkeit, eure Rechte wahrnehmen zu können.

Beachtet jedoch bitte ausdrücklich:
dass die Polizei es anders sieht und macht.



Erkennungsdienstliche Maßnahmen durch die Polizei

Erkennungsdienstliche Maßnahmen durch die Polizei nach Vorfällen im Rahmen des Infektionsschutzgesetzes.

Besorgte Anwaltskollegen baten mich, folgende Mitteilung zu schreiben.

Fall:

Nach einem Treffen mit mehreren jungen Leuten, das als Verstoß gegen die Cornaverordnung in Bayern gewertet wird, wird ein Verfahren wegen einer Ordnungswidrigkeit und einer Straftat der versuchten Körperverletzung gegenüber einem Polizisten eingeleitet.

Womöglich noch ein Verfahren, weil der betrunkene junge Mann Widerstand gegen die Maßnahmen der Polizei leistete.

Die Polizei fordert den jungen Mann auf, zu einer umfangreichen erkennungsdienstlichen Maßnahme nach § 81 b STPO, unter Androhung von Zwangmaßnahmen, auf der Dienststelle zu erscheinen.

Dabei sollte mit Sicherheit auch ein DNA-Abstrich gefertigt werden.

Die Gerichte sind zu folgenden Entschließungen gekommen:

Bei einmaligen Fällen, in denen ein Bürger auffällig wurde (wie hier unter Alkohleinfluß), in der Folge und mit einem plötzlichen Polizeieinsatz konfrontiert, eine Straftat im niederen Bereich begeht, müssen folgende rechtliche Abwägungen erfolgen, um einen erkennungsdienstlichen Eingriff, d.h. ein Eingriff gegenüber der Person und umfangreiche Datensicherungen über Körpermaße, Fingerabdrücke, Ganzkörperaufnahmen (es kann auch zu Nacktaufnahmen kommen) zu rechtfertigen:

Zunächst muß polizeilich begründet werden, ob die Maßnahmen der Strafverfolgung dienen, z.B. um Fingerabdrücke auf Waffen oder Tatwerkzeugen festzustellen oder nur einer zukünftigen Erleichterung polizeilicher Strafverfolgung dienlich sein sollen.

Wenn es nur der Prävention, also einer vorsorglichen polizeilichen Maßnahme dient, muß eine Gesamtschau über die Person, die Wiederholungsgefahr, die Gefährlichkeit von Vortaten, die Verhältnismäßigkeit des Eingriffs in den Körper und auf die Person (Bilder werden gespeichert, man ist polizeilich als Person und Persönlichkeit in der Verfolgungsdatei) vorgenommen werden, die notfalls verwaltungsgerichtlich überprüft werden kann.

Generell kann man sagen, je einmaliger ein Vorfall, je kreuzbraver ein Bürger ist, desto unangemessener ist das polizeiliche Vorhaben und desto sinnvoller ist eine sachliche Vorgehensweise gegen die polizeiliche Aufforderung des Erscheinens.

Ein Kollege berichtete von einem Fall eines grundbürgerlichen und anständigen Arztes, der in einer gutgehenden Praxis Atteste für seine wirklich kranken Patienten ausstellte.

Er hatte sich nie etwas „zu schulden kommen lassen“.

Dieser wurde, nachdem er in seiner Praxis von der Polizei nach WAFFEN durchsucht wurde, aufgefordert, sich erkennungsdienstlich wie ein Schwerverbrecher mit einem beachtlichen Vorstrafenregister behandeln zu lassen.

Der Kollege meinte wörtlich:

„Wo kommen wir denn da hin, wenn das so einfach geschieht. Das geht gar nicht.“

Da sich, nach Aussagen der Kollegen, durch die vermehrten Eingriffe nach Demonstrationen, Maskenfragen und auch Verstoß gegen Ausgangsbeschränkungen oder nächtlichen Ausgangssperren, Vorfälle mit der Polizei häufen, geht die Empfehlung dahin, sich gegen solche erkennungsdienstlichen Maßnahmen zur Wehr zu setzen.

Elena Mühle-Stein

Am Katzentisch der Deutschen Bahn im Intercity 4. März 2021

Ich fahre gerade mit dem Intercity…

Nachdem ich mich vor dem Besteigen des Zuges bei dem Schaffner meldete, um mein Attest vorzuzeigen, wollte man das gar nicht sehen und war sehr sehr freundlich.

Ich setzte mich auf meinen freigewählten und reservierten Platz im fast leeren Großraumwagen. Der Schaffner kam zu mir und teilte mit, dass ich wegen der ANDEREN gehen müsse und offerierte mir ein eigens für mich freigehaltenes Abteil am Ende des Zuges mit wenig Publikumseinblicken. Auf den ersten Blick fast schon die von mir so gewöhnte FIRST-CLASS Premium-Behandlung, juristisch ist das allerdings eine Diskriminierung und Gesetzesverletzung auf die FEINE Art.

Die Verordnungslage ist klar. Es gilt die Ausnahme bei sachlichem Grund einer schweren Erkrankung vom Zwang der Maskenpflicht. Daher hätte ich auf einem Platz sitzen bleiben müssen. Die Bahn ist gesetzlich daran gebunden und kommt nicht aus.

Da aber die Bahn die Palastrevolte verhindert und die Anpassungsstimmung der übrigen Maskenträger nicht in den Aufruhr   treiben will, werden so Leute wie ich premium-diskriminiert.

Ein Verstoß gegen Art. 1-3 GG des Antidiskriminierungsgesetz. Eine subtile feinverletzende Art eines un-selbstbewußten Management.

Schule und der Begriff des Lockdowns

Die Regierung fasst viele Lebensbereiche in Begriffe, um mit ihnen unkomplizierter umzugehen.
Lockdown hört sich halt einfacher an als Ausgangssperre oder Ausgangsbeschränkung.
Social Distancing klingt besser als Kontaktvermeidung zum ANDEREN oder Hygienekonzept oder Kontaktbeschränkung.

Hinter all diesen Begriffen stecken ganze Dramen, Geschichten und gesetzliche Maßnahmen.

Begriffe machen das Leben simpler, das Nachdenken über den zugrundeliegenden Lebenssachverhalt wird eingeschränkt.

Die Verwendung von Begriffen sollte hellhörig machen.
Sie vereinfachen und entrücken.

Der Begriff des Lockdown für die Schulen, d.h. der Ausschluss der Kinder für 1 Jahr aus ihrem sozialen Leben und ihrem Recht auf Bildung birgt ein Sozialdrama und eine juristische Kaltblütigkeit von Ministerialjuristen, die kaum noch zu ertragen ist.

Es fing an mit einem Schuldirektor aus Bayern, der eigenen Angaben zufolge Weisung vom Kultusministerium hatte bei den Masken mit den Kinder „durchzugreifen“.

Meine Unterhaltung mit ihm eröffneten ein psychisches Dilemma von Gehorsamsweitergabe eines Schuldirektors, der immer vorgab besonders reflektiert und locker zu sein.

Es offenbarte sich ein beispielloser Undenker, der mir Angst machte und der über die gesetzliche Fürsorgepflicht in Verbindung mit der Bayerischen Verfassung eine entsprechende klare Antwort erhielt.

Die Epidemie entfesselt und offenbart Personen und Persönlichkeiten, die sich bei den Themen Macht und Verdrängung durchaus wohlfühlen.
Diesen Personen begegnet man massenweise in der Justiz und deren Verwaltung inklusive der Richterschaft – zu meinem großen Erstaunen.

Nun zum Thema Schüler, die in diesem Geistesklima alleine gelassen werden und wurden, was nicht zuletzt Prof. Dr. Klundt in der Bundestagsanhörung in der Kinderkommission als eine Anklage verlautbarte – allerdings ohne Resonanz.

Psychologen, darunter auch der Psychiater Maaz stellen fest, dass es den Kinder schlecht geht.
Sie haben nicht nur ihre wichtige Lebensgrundlage verloren, sondern auch die Erfahrung gemacht, dass sie unwichtig sind.

Jedes Kind geht auch in die Schule, um sich zu erfahren, zu entdecken, zu spielen, sich zu erleben, Freunde zu haben und zu lernen.

Die Online-Aktion ist nur etwas für ältere Kinder und dann nur für die hochmotivierten, die ohnehin Spaß an dieser Art von Wissensvermittlung entwickeln.
Der Rest ist doch schon längst ausgestiegen und hat jede Lust am Lernen verloren.

Vor allem die zehnjährigen sind draußen.
Die Kinder sind überfordert und alleine gelassen von teilweise überforderten und genervten Eltern.

Das Homeoffice ist weder etwas für Eltern noch für Kinder.
Es entspricht nach Maaz nicht unseren Bedürfnissen nach sozialen Kontakten und Anerkennung.

Den Kindern wurde ihre Lebendigkeit weggenommen.

Der Biologe Gerald Hüther beschrieb den Demotivationsprozess hirnorganisch.
Kinder hatten bei dem Schulausschluss und der Bildungsverweigerung des Staates nicht mehr die Möglichkeit, wichtigen Impulsen nach Kontakt, Spiel, Sport, Freunden, Gruppentreffen und Auseinandersetzung nachzugehen.
Dies führt hirnorganisch, so Prof. Hüther, zu einer Selbsthilfe, indem das Gehirn diese Bedürfnisse kappt und abschaltet.

Die gesunden Impulse sind weniger oder werden nicht mehr so wahrgenommen.
Es kommt zum emotionalen Verarmen.

Das spielt sich im System der Familie ab.
Alle Mitglieder sind daran beteiligt und haben die Lösungen zu erarbeiten, wohl ohne den Staat, der dieses Drama im Bereich der Schule in diesem unnötigen Ausmaß schuldhaft verursachte.

Nach den wissenschaftlichen Untersuchungen über die epidemische Beteiligung von Kindern und Schülern hätte das auch anders gehen können und müssen.
Ich meine sogar, dass das Robert-Koch-Institut zeitweise von einer geringen Gefährdung sprach.
Nur bei den ständig wechselnden Verlautbarungen habe ich den Überblick verlieren müssen.

Wir haben Veranlassung uns mit dem Thema weiter zu befassen.


Elena Mühle-Stein

Das Wesen totalitärer Herrschaft

Eine kurze Darstellung der Gedanken von Hannah Arendt.

Hannah Arendt gehört zu den Politikwissenschaftlerinnen, die die totalitären Systeme im letzten Jahrhundert beobachtet und ihre Wesentlichkeit beschrieben haben.

Die Analyse von Arendt ist nur ein Gedanke, den sie den damaligen totalitären Herrschaftsverhältnisse zuschrieb.

Unsere jetzige Gesellschaft ist eine andere.

Wir haben Jahrzehnte der demokratischen und verfassungsbemühten Zeiten erlebt mit all den Diskussionen von Horkheimer, Habermas, Adorno und Marcuse und Dutschke u.a.

Die Kaiserzeit scheint überwunden, die autoritären Junker aus Ostpreußen und die Generalität ebenfalls.

Trotzdem lohnt es sich die Gedanken von Arendt anzuschauen und mögliche Parallelen zu den heutigen Entwicklungen zu vergleichen.

Ganz unsystematisch behauptet Arendt die zerstörende Richtung von Totalitarismus als Gipfelpunkt in der Einrichtung freiheitsberaubender Konzentrationslager und Heimstätten zu sehen, die Freiheit zerstören.

Alles wird möglich, sogar die Zerstörung von Menschen.

Sehr erstaunt war ich über die Nachricht in der Bildzeitung, dass für Quarantäneverweigerer Jugendstrafanstalten umfunktioniert werden, pensionierte Wärter von dem Landkreis Eckernförde z.B. angeworben sind, um ohne Hofgang die Menschen in Zellen nach Abmahnung der Wiederholung – nach welchem Gesetz auch immer – in freiheitentziehende Maßnahme zu verbringen.

Äußerst unverhältnismäßig und mit richterlichen Beschlüssen ist es schwer vorstellbar eine Gefahrenlage zu beurteilen, die mit haftähnlichen Bedingungen geahndet werden soll.

Der Gedanke von Arendt in Verbindung mit den Unterbringungsplänen von Menschen, die bei den vorhandenen PCR-Testergebnissen sich weigern könnten diese anzuerkennen, ist aber nicht ganz abwegig.

Es fehlen die bundesgesetzlichen Grundlagen, derweil aber Vorbereitungen zur Unterbringung und Verwahrung getroffen werden oder sollen.

Ob die Bundeswehr ebenfalls Lager baut ist bisher nicht belegt.

Arendt hat mit der Darstellung, dass totalitäre Staaten keine Grenzen mehr ziehen, sondern nur aufzeigen wollen, dass es auch Entwicklungsschritte gibt bis hin zum humanitären Gau.

Wenn sogar die Auskunft der bayerischen Staatsregierung feststellt, dass der PCR-Test keine Infektion nachweist, scheint es ein langer Weg bis zur Verwahrung in einem Jugendgefängnis zu werden.

Wir werden sehen, ob es Richter geben wird, die diese Beschlüsse fassen und vertretbar begründen können.

Arendt hat über die Frage des Übergangs der Klassengesellschaft in die Massengesellschaft nachgedacht.

Wir beobachten zur Zeit eine massive Arbeitslosigkeit auch von qualifizierten Arbeitern bis hin zum Lufthansapiloten und Fachkräften, die ihre Arbeit verlieren.

Die mittelständische Wirtschaft wird sich gegebenenfalls nicht mehr erholen, vor allem wenn weitere finanzielle Belastungen durch Abgabesteuern hinzukommen sollten.

Die Befürchtung, dass ein Teil der mittelständischen Bevölkerung, der stolzen Bürger, in absehbarer Zeit vor einem Ruin steht, war noch nie so denkbar wie jetzt.

Gehen wir von dieser Annahme aus und schauen uns die Befürchtung von Arendt über dieses Szenario an:

Wenn Gesellschaften ihre politische Selbstorganisation und ihre Identität verlieren und zu “Flugsand“, zur M A S S E werden, dann beschreibt Arendt diese Masse wie folgt:

es entsteht eine unorganisierte Masse verzweifelter und hasserfüllter Individuen.

Diese Art von Vermassung geschah nach dem Ersten Weltkrieg.

Das war der Stoff für die Hitlerdiktatur, sehr grob gesagt.

Wichtig ist die fehlende Haltung der Menschen, die verloren gegangen ist durch anerkennende soziale Biografien und Anerkennung.

Sie beschreibt die Masse als Individuen, die sozial atomisiert, isoliert und Hilfe vom Staat erwarten.

Wir haben momentan eine Gruppe in der Gesellschaft, die nicht hinschaut und Fragen stellt.

Sie wartet auf die Weisungen von oben und macht alles mit.

Sie nimmt hin, dass die Kinder kaserniert werden, dass der Bildungsauftrag im Keller ist, der Arbeitsplatz in diesem Jahr in Gefahr kommen könnte.

Man geht um 9 Uhr nicht mehr Zigaretten holen und verzichtet auf Sport und Besuche.

Das alles wird akzeptiert, obwohl durchaus die Verhältnismäßigkeit und Professionalität von Entscheidungen für den durchschnittlich gebildeten Bürger sich aufdrängen sollte.

Es wird nicht gefragt, weil die Angst dominiert.

Arendt bezeichnet das als die personale Verantwortung fürs Leben einfach abzugeben.

Es ist nicht hinnehmbar, wenn Kinder über 4 Monate nicht in die Schule können und es alten Menschen schlecht geht.

Keiner sagt etwas.

Was die Massen aber in einer DYNAMIK hält, ist die Angst, ist die Ansteckung, ist der Tod, ist, dass die Großmutter sterben könnte, ist der ANDERE, dem man nicht mehr traut.

Arendt redet von der totalen Beherrschung.

Es ist durchaus vertretbar diesen Begriff auf die jetzige Situation anzulegen und zu schauen, ob Menschen in dieser Richtung sich massengesetzlich verhalten und nicht nach dem kritischen Demokratieverständnissen.

Arendt spricht auch von einem Bündnis der Elite mit der Macht.

Mit welcher unkritischen Haltung plötzlich Ärzte bei einer äußerst pikanten eigenen Haftungslage in die Impfzentren gingen und dabei noch von Juristen bestärkt wurden, ist ein Phänomen, das Arendt in etwas so beschreibt.

Bei der Zulassungslage der Impfstoffe und den Bedingungen der Zwischenfälle wären gerade Ärzte und Anwälte berufen sehr kritisch die Lage zu analysieren.

Dafür sind sie als Angehörige unabhängiger Berufe da.

Arendt bezeichnet dies als sich auf die Seite der Macht zu stellen ohne recht zu wissen wieso.

Arendt meint, dass die geistige Elite die Massen beruhigt und ihnen Führung gibt, wenn sie sich auf die Seite der Macht stellen.

Wie auch immer.

Jedenfalls ist die weitere Darstellung von Arendt, dass eine Welt geschaffen wird, die mit der Wirklichkeit nicht mehr viel zu tun hat, ein Anlass, darüber nachzudenken, ob wir uns ebenfalls in einer solchen Entwicklung befinden oder kurz davor stehen, Bildern zu glauben, ohne Realitäten zu überprüfen.

D.h. wir sehen Intensivstationen, hohe Infektionszahlen etc. ohne nachzuprüfen, ob das der Realität entspricht oder ob das auch Propaganda sein könnte.

Die Zahlen vom RKI, die teils leeren Krankenhäuser und die diffusen Bilder, die dem widersprechen, sind schwer zu durchschauen und werden nicht hinterfragt und aufgelöst.

Wenn das Leben in einem vorbestimmten Gleis läuft, wenn eine Hoffnung auf eine Änderung schwindet, wenn Polizisten sagen, dass sie es als unerträglich empfinden, wenn Richter Urteile schreiben, die gleichgeschaltet (Demonstrationsverbote und Querdenkerschelte) scheinen, dann muss man sich überlegen. ob man die Gedanken von Arendt in ihrem Buch mit dem Titel „Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft“ sich näher anschauen sollte.

gez. Mühle-Stein